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Eine langjährige Kluft in den Positionen zur Medienpolitik spiegelt Unterschiede im Glauben an die Wirksamkeit von Markt- versus Regierungsprozessen bei der Erreichung wichtiger kommunikationspolitischer Ziele wider. Die Debatte über die Inhaltsvielfalt zwischen den Befürwortern von Marktlösungen und denen, die kritisch gegenüber diesen stehen, zeigt, dass die Standardargumente beider Lager auf Annahmen beruhen, die keiner sorgfältigen Analyse unterzogen wurden. Darüber hinaus haben Analysten in jedem Lager versäumt, die legitimen Erkenntnisse des anderen Lagers zu anerkennen oder in ihre eigenen Analysen zu integrieren. Das Ergebnis ist ein fehlerhafter politische Dialog, der keine Anzeichen zeigt, auf einen Konsens hinzuarbeiten oder nennenswerte Fortschritte in Richtung eines verbesserten Verständnisses der Anforderungen für eine effektive Kommunikationspolitik zu erzielen. Dieses Versagen spiegelt teilweise die Einschränkungen der durch die Metapher des „Marktplatzes der Ideen“ implizierten Konstrukte wider, die das Denken beider Lager geleitet haben und wie diese Konstrukte angewendet wurden. Neue Metaphern sind erforderlich, um eine erweiterte Forschungsagenda zu leiten, die darauf abzielt, die Entwicklung einer effektiveren Kommunikationspolitik zu unterstützen.
Entman et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.