Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Zu bewerten, ob die Augenhöhe und -form bei Kindern basierend auf der familiären Vorgeschichte von Kurzsichtigkeit unterschiedlich sind. DESIGN: Eine gemeindebasierte Kohortenstudie von Schulkindern (im Alter von 6 bis 14 Jahren), die Orinda (Kalifornien) Langzeitstudie zur Kurzsichtigkeit. EINSTELLUNG: Vier Standorte des Orinda Union School District, einer überwiegend weißen Gemeinschaft mit hohem sozioökonomischen Status. TEILNEHMER: Eine querschnittliche Stichprobe von 716 Kindern (662 nicht kurzsichtig) aus der ersten, dritten und sechsten Klasse in den Jahren 1989, 1990 und 1991. Alle Kinder in diesen Klassen waren für die Teilnahme an der Studie geeignet. INTERVENTION(EN): Keine. HAUPTERGEBNISMAßSTÄBE: Refraktionsfehler (gemessen durch Autorefraktion), Hornhautkrümmung (gemessen durch Photokeratoskopie), Brechkraft der Augenlinse (gemessen durch Video-Phakometrie) und axiale Augenmaße (gemessen durch Ultraschall). ERGEBNISSE: Mit ausgeschlossenen prevalenten Fällen von Kurzsichtigkeit und kontrolliertem Einfluss von Schulklasse und "Naharbeit" hatten Kinder mit zwei kurzsichtigen Eltern längere Augen und weniger hyperopische Refraktionsfehler (Analyse der Kovarianz, P < oder = .01) als Kinder mit nur einem kurzsichtigen Elternteil oder ohne kurzsichtige Eltern. Ein Modell, das die familiäre Vorgeschichte einbezieht, wird nur durch die Berücksichtigung von Naharbeit zur Vorhersage des Refraktionsfehlers verbessert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Selbst vor dem Auftreten der juvenilen Kurzsichtigkeit haben Kinder von kurzsichtigen Eltern längere Augen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das prämyopische Auge bei Kindern mit einer familiären Vorgeschichte von Kurzsichtigkeit bereits dem verlängerten Auge ähnelt, das bei Kurzsichtigkeit vorhanden ist.
Karla Zadnik (Mi,) hat diese Frage untersucht.