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Die WTO-Handelsprüfungspolitik 2006 der Vereinigten Staaten zeigt, dass nationale Sicherheitsbedenken seit 2001 einen dominierenden Einfluss auf die Handelspolitik der USA ausgeübt haben. Dieses Papier argumentiert, dass die direkten und indirekten Auswirkungen dieses Einflusses schädlich für das multilaterale Handelssystem waren. Sicherheitsbedenken führten zu einer Hinwendung zum Bilateralismus, der wenig mit den kommerziellen Interessen der USA zu tun hat und argumentativ von den laufenden Bemühungen um multilaterale Handelsliberalisierung ablenken wird. Sicherheitsbedenken führten auch zu einer erheblichen Veränderung der Zoll- und Inspektionsverfahren für Waren, die in die USA gelangen, was die Zölle hinsichtlich ihrer handelshemmenden Wirkung übersteigen könnte. Schließlich hat die Unbeliebtheit der militärischen Aktionen der USA im Ausland zu einer Schwächung des US-Präsidenten geführt und den Boden für einen zunehmenden Protektionismus im Kongress bereitet.
Rodney D. Ludema (Fr,) hat diese Frage untersucht.