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Conantokin-T, ein 21-amino säure Peptid, das schlafähnliche Symptome bei jungen Mäusen hervorruft, wurde aus dem Gift der fischfangenden Käwermuscheln, Conus tulipa, isoliert. Die Aminosäuresequenz des Peptids wurde bestimmt und durch chemische Synthese verifiziert. Das Peptid enthält 4 Reste der modifizierten Aminosäure Gamma-Carboxyglutamat (Gla). Die Sequenz des Peptids lautet: Gly-Glu-Gla-Gla-Tyr-Gln-Lys-Met-Leu-Gla-Asn-Leu-Arg-Gla-Ala-Glu-Val-Lys-Lys-Asn-Ala-NH2. Conantokin-T inhibiert den N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptor-vermittelten Calcium-Einstrom in Neuronen des zentralen Nervensystems. Diese Beobachtung legt nahe, dass Conantokin-T, ähnlich wie Conantokin-G (ein homologes Conus-Peptid mit kürzlich identifizierter NMDA-Antagonistenaktivität), NMDA-Antagonistenaktivität besitzt. Ein Sequenzvergleich der Conantokine-T und -G identifiziert die 4 Gla-Reste und die N-terminalen Dipeptidsequenz als potenzielle Schlüsselfaktoren für die biologische Aktivität dieses Peptids.
Haack et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.