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Dieser Artikel untersucht, wie junge Muslime und Christen mit ethnischen Minderheitenhintergründen in Oslo über die Nutzung sozialer Medien reflektieren, um sich selbst und ihre Religiosität zu präsentieren. Die Studie stützt sich auf Arlie Hochschilds Konzepte der Gefühlregeln und emotionalen Arbeit sowie Erving Goffmans Typologie des Frontstage- und Backstage-Verhaltens, um zu analysieren, wie junge Muslime und christliche Informanten sich in sozialen Medien präsentieren. Für Minderheitengruppen können diese Strategien genutzt werden, um Religion zu verhandeln und ein anderes Bild zu schaffen. Diese Studie zeigt, dass sowohl christliche als auch muslimische Jugendliche mit Minderheitshintergründen unterschiedliche Strategien verwenden, um ihre Religiosität zu präsentieren. Obwohl alle Informanten sich als religiös darstellen möchten, überlegen sie sorgfältig, welche Art von religiösem Inhalt sie teilen, um soziale Ausgrenzung, Konflikte und religiöse Diskussionen zu vermeiden.
Trysnes et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.