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ZWECK: Die derzeit zur Behandlung der Harninkontinenz aufgrund einer intrinsischen Sphinkterinsuffizienz verwendeten Mittel sind wirksam und minimalinvasiv. Die Sicherstellung einer fehlenden Sensibilität gegenüber dem Produkt oder die Verwendung von autologem Material, wie Fett, minimiert erhebliche Probleme. Lokale und systemische Komplikationen können jedoch bei jedem Volumenmittel auftreten. Wir beschreiben seltene Komplikationen von periurethralen Volumeneinspritzungen. MATERIALIEN UND METHODEN: Es wurden drei Fälle von steriler Abszessbildung und 1 Fall von Lungenembolie nach periurethralen Volumeneinspritzungen überprüft. Zwei Patienten mit intrinsischer Sphinkterinsuffizienz wurden in der Mayo-Klinik mit transurethraler Injektion von glutaraldehydvernetztem Kollagen behandelt; 1 Patient, der ebenfalls mit Kollagen wegen intrinsischer Sphinkterinsuffizienz behandelt wurde, wurde von anderswo überwiesen und 1 Patient bekam an anderer Stelle eine periurethrale Injektion von autologem Fett aufgrund intrinsischer Sphinkterinsuffizienz. Klinische Informationen und Patientenverläufe wurden aus den medizinischen Unterlagen und Gesprächen mit behandelnden Ärzten gewonnen. ERGEBNISSE: Bei drei Patienten, die mit Kollagen behandelt wurden, traten sterile Abszesse an der Injektionsstelle nach der routinemäßigen transurethralen Injektion auf. Die Dokumentation der Abszesse umfasste zystoskopische Befunde, Magnetresonanztomografie des Beckens und/oder transvaginalen Ultraschall. Entlastungsverfahren zur Linderung der obstruktiven und irritativen Miktionssymptome waren bei 2 Patienten erforderlich. Bei 1 dieser Patienten schlug das transurethrale Entblättern fehl, und es waren transvaginale Inzision und Drainage erforderlich, während der andere eine langsame spontane Verbesserung hatte, aber 3 Monate später blieb eine Masse an der Injektionsstelle bestehen. Der wiederholte Hauttest war in 2 von 3 Fällen negativ. Derzeit sind diese 3 Patienten asymptomatisch, abgesehen von anhaltender Harninkontinenz. Eine Lungenembolie wurde bei 1 Patienten dokumentiert, der eine periurethrale autologe Fettinjektion erhielt. Dieser Patient überlebte ohne langfristige Folgen, musste jedoch für kurze Zeit auf Beatmungsunterstützung gehalten werden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Im Allgemeinen ist die periurethrale Injektion von Volumenmitteln sicher und effektiv. Allerdings sind injizierbare Volumenmittel nicht ohne Risiko für Komplikationen, von denen einige lebensbedrohlich sind und andere mit erheblicher Morbidität, die eine operative Intervention erforderlich machen können.
SWEAT et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.