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Hintergrund: Die Handgrip-Stärke könnte einen leicht administrierbaren Marker für den kognitiven Funktionsstatus darstellen. Es bedarf jedoch weiterer bevölkerungsbezogener Forschung, die die Beziehungen zwischen Handgrip-Stärke und kognitiver Leistung über mehrere Bereiche hinweg untersucht. Außerdem müssen die Beziehungen zwischen Handgrip-Stärke und kognitiver Funktion bei Menschen mit Schizophrenie, die häufig kognitive Defizite erleben, noch erforscht werden. Methoden: Die Baseline-Daten der UK Biobank (2007-2010) wurden analysiert; einschließlich 475397 Personen aus der Allgemeinbevölkerung und 1162 Personen mit Schizophrenie. Es wurden lineare gemischte Modelle und verallgemeinerte lineare gemischte Modelle verwendet, um die Beziehung zwischen Handgrip-Stärke und 5 kognitiven Bereichen (visuelle Gedächtnis, Reaktionszeit, logisches Denken, prospektives Gedächtnis und Zahlenmerkwissen) zu bewerten und dabei für Alter, Geschlecht, Körpergewicht, Bildung und geografische Region zu kontrollieren. Ergebnisse: In der Allgemeinbevölkerung war die maximale Handgrip-Stärke positiv und signifikant mit dem visuellen Gedächtnis verbunden (Koeffizient coeff = -0.1601, Standardfehler SE = 0.003), Reaktionszeit (coeff = -0.0346, SE = 0.0004), logischem Denken (coeff = 0.2304, SE = 0.0079), Zahlenmerkwissen (coeff = 0.1616, SE = 0.0092) und prospektivem Gedächtnis (coeff = 0.3486, SE = 0.0092: alle P .1). Fazit: Die Handgrip-Stärke steht signifikant im Zusammenhang mit der kognitiven Funktion in der Allgemeinbevölkerung und bei Personen mit Schizophrenie, insbesondere bei Arbeitsgedächtnis und Verarbeitungsgeschwindigkeit. Zukünftige Forschung sollte die Richtung der Beziehungen klären, untersuchen, ob die Handgrip-Stärke auch funktionale und körperliche Gesundheitsresultate bei Schizophrenie vorhersagt, und feststellen, ob Interventionen, die die Muskelkraft verbessern, Auswirkungen auf die kognitive und reale Funktion haben.
Firth et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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