Key points are not available for this paper at this time.
Renale Anämie wurde als charakteristische Komplikation der chronischen Nierenerkrankung anerkannt. Obwohl viele Faktoren an der renal bedingten Anämie beteiligt sind, ist die vorherrschende Ursache eine relative Defizienz in der Produktion von Erythropoietin (EPO). Bis heute wurde exogenes rekombinantes humanes (rh)EPO umfassend als kraftvolles Medikament zur Behandlung von Patienten mit renal bedingter Anämie eingesetzt. Trotz seiner klinischen Wirksamkeit wurde ein potenzielles Risiko für erhöhte Mortalität bei Patienten, die rhEPO erhalten, vorgeschlagen, zusätzlich zur wirtschaftlichen Belastung durch die Verabreichung von rhEPO. Die Induktion von endogenem EPO ist ein weiterer therapeutischer Ansatz, der Vorteile gegenüber der Verabreichung von rhEPO haben könnte. Allerdings sind die physiologische und pathophysiologische Regulierung von EPO nicht vollständig verstanden, und dieses mangelnde Verständnis hat die Entwicklung eines endogenen EPO-Induktors behindert. In diesem Überblick werden wir die aktuelle Behandlung der renal bedingten Anämie und ihre Nachteile diskutieren, einen Überblick über die EPO-Regulation in gesunden und erkrankten Bedingungen geben und zukünftige Richtungen für therapeutische Studien vorschlagen, die zielgerichteter die zugrunde liegende Pathophysiologie der renal bedingten Anämie angehen.
Sato et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.