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ZIEL: Wir untersuchten die BMI-basierten Adipositas-Kategorien und das Risiko für eine schlechte gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQOL) und psychisches Wohlbefinden (PWB). METHODEN: Die Teilnehmerinnen waren 1.795 Frauen im Alter von 35,3 ± 10,2 Jahren mit einem durchschnittlichen BMI von 26,6 kg/m(2), die keine Behandlung suchten (55%) oder zu Beginn eines Gewichtsreduktionsprogramms. Die Bewertungen umfassten die allgemeine HRQOL, die gewichtsbezogene HRQOL, das Selbstwertgefühl und das Körperbild. ERGEBNISSE: Alle Variablen, außer der allgemeinen HRQOL, waren unterschiedlich (p < 0.001) zwischen normalgewichtigen und übergewichtigen/adipösen Frauen. Für die gewichtsbezogene HRQOL und das Körperbild wurden schlechtere psychosoziale Werte linear mit höheren Adipositas-Niveaus beobachtet. Das Selbstwertgefühl war bei übergewichtigen und adipösen Frauen im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen niedriger, ohne Unterschied zwischen Adipositas Grad I und Grad II. Teilnehmerinnen, die in ein klinisches Programm eintraten, berichteten von einer höheren physischen HRQOL, aber einem niedrigeren Selbstwertgefühl und einem schlechteren Körperbild als Frauen, die dasselbe Gewicht in der Gemeinschaft hatten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: BMI-Kategorien sind nützlich, um eine zunehmende Beeinträchtigung des PWB und der HRQOL bei übergewichtigen und adipösen (Grad I oder II) Frauen zu identifizieren. Frauen mit einem BMI unter 25 kg/m(2) berichteten von verbessertem Wohlbefinden und HRQOL im Vergleich zu übergewichtigen oder adipösen Frauen. Diese Beziehung kann jedoch möglicherweise nicht linear für alle psychosozialen Ergebnisse sein, wobei sich einzigartige Muster in der Assoziation zwischen Adipositasgrad und spezifischen Dimensionen von PWB und HRQOL herauskristallisieren.
Vieira et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.