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Zusammenfassung Wenn Menschen mit bedeutenden Lebensereignissen konfrontiert sind, suchen sie oft nach Informationsunterstützung, um ein Gefühl von Sinn wiederzuerlangen. Frühere Forschungen haben selten die Informationspraktiken von Menschen mit psychischen Erkrankungen, insbesondere von Personen mit Zwangsstörungen (OCD) während Lebensübergängen, untersucht. In dieser Studie führten wir qualitative Interviews mit 23 Personen mit OCD durch, wobei wir die Technik kritischer Vorfälle anwendeten, um ihre Übergangsinformationspraktiken während psychischer Herausforderungen zu erforschen und zu verstehen, wie diese Praktiken ihre Sinnstiftungsprozesse unterstützen. Eine integrierte theoretische Perspektive wurde vorgeschlagen, die auf der Informationsverhaltenstheorie zu Übergängen und der Aktivitätstheorie basiert, um das Zusammenspiel zwischen den Aktivitäten von Personen mit OCD und den drei Übergangsphasen des Verstehens, Verhandelns und Lösens zu verstehen. Diese Aktivitäten werden von einem komplexen Zusammenspiel aus verkörperten Erfahrungen, sozialen Verbindungen, kulturellen Normen und praktischen oder abstrakten Artefakten beeinflusst, die wiederum die Übergangsinformationspraktiken von Personen mit OCD prägen. Folglich konstruierten wir ein Modell der Übergangsinformationspraktiken bei Personen mit OCD. Diese Studie leistet einen Beitrag zur Literatur über Informationspraktiken und Sinnstiftung während Lebensübergängen und bietet praktische Einsichten, wie Personen mit OCD Informationsunterstützung und Interventionen aus verschiedenen Gemeinschaften erhalten könnten.
Zhao et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.