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Vollständig anorganische Cäsium-Blei-Halogenid-Perowskit (CsPbX3) Nanokristalle (NCs) wurden aufgrund ihrer ausgezeichneten optischen Eigenschaften, insbesondere ihrer hohen Photolumineszenz-Quantenausbeute (PLQY) und der Leichtigkeit, mit der die PL über das sichtbare Spektrum abgestimmt werden kann, eingehend untersucht. Bisher sind die meisten Strategien zur Synthese von CsPbX3 NCs sehr sensitiv gegenüber den Prozessbedingungen und Liganden-Kombinationen. Bei der Synthese von Nanowürfeln unterschiedlicher Größen ist es beispielsweise nicht ungewöhnlich, Proben zu haben, die verschiedene andere Formen, wie Nanoplatten und Nanosheets, enthalten. Hier berichten wir über ein neues kolloidales Syntheseverfahren zur Herstellung formreiner und nahezu monodisperser CsPbBr3 Nanowürfel mithilfe sekundärer Amine. Unabhängig von der Länge der Alkylketten, der Oleinsäurekonzentration und der Reaktionstemperatur wurden nur würfelförmige NCs erhalten. Die Formreinheit und enge Größenverteilung der Nanowürfel zeigen sich in ihren scharfen exzitonic Eigenschaften und ihrer Leichtigkeit der Selbstassemblierung in Supergittern, die laterale Abmessungen von bis zu 50 μm erreichen. Wir schreiben diese ausgezeichnete Form und Phasenreinheit der Unfähigkeit der sekundären Amine zu, die richtigen sterischen Bedingungen an der Oberfläche der NCs zu finden, was folglich die Bildung von niederdimensionalen Strukturen einschränkt. Darüber hinaus wurde keine Kontamination durch andere Phasen beobachtet, nicht einmal von Cs4PbBr6, vermutlich aufgrund der schwachen Fähigkeit der sekundären aliphatischen Amine, mit PbBr2 zu koordinieren und somit eine Reaktionsumgebung zu schaffen, die arm an Pb ist.
Imran et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.