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Frühere Forschungen haben gezeigt, dass Wählerstereotype über Geschlecht bestimmte strategische Imperative für weibliche Kandidatinnen setzen. Diese Studie untersucht die Auswirkungen des Zusammenspiels von Geschlecht der Kandidatin und Wahlkampfstrategie anhand eines neuen Datensatzes, der aus Umfrageantworten von Kandidaten für den US-Kongress und staatliche Legislative besteht, die 1996 oder 1998 für ein Amt kandidierten. Wir zeigen, dass Frauen einen strategischen Vorteil erlangen, wenn sie „als Frauen“ antreten, indem sie Themen betonen, die Wähler positiv mit weiblichen Kandidatinnen verbinden, und gezielt weibliche Wähler ansprechen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass einer der Schlüssel zum Erfolg für weibliche Kandidatinnen darin besteht, Wahlkämpfe zu führen, die die Einstellungen der Wähler gegenüber Geschlecht als Vorteil und nicht als Nachteil nutzen.
Herrnson et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.