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ZIELE: In den letzten Jahren kam es trotz flächendeckender Impfungen zu einem Anstieg der Masernfälle. Wir untersuchten die potenziellen Treiber hinter dem Wiederaufleben der Masern. METHODEN: Wir analysierten die Trends bei der Maserninzidenz und der Impfquote von 2010 bis 2019 in den Mitgliedsländern der World Health Organization mithilfe linearer Regressionsmodelle auf Länderebene. Wir berechneten den Spearman-Rangkorrelationskoeffizienten (ρ) zwischen der Maserninzidenz und sozioökonomischen sowie impfbezogenen Variablen anhand veröffentlichter Daten der Mitgliedsländer der World Health Organization, um die Schlüsselfaktoren zu identifizieren, die die Maserninzidenz beeinflussen. ERGEBNISSE: Zwischen 2010 und 2019 schwankten die weltweiten Masernfälle, mit einem bemerkenswerten Anstieg im Jahr 2019 (die Masernfälle pro Million waren 2019 um etwa 140 % höher als 2010), einhergehend mit einer sinkenden Impfquote in vielen Ländern (59 von 194 Ländern). Unter den 10 untersuchten sozioökonomischen Faktoren waren das Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommen, die Alphabetisierungsrate der Bevölkerung, städtische Wohnsitze und politische Stabilität signifikant mit der Maserninzidenz assoziiert (ρ <0, and P <0.05 für all diese Variablen). Diese Faktoren spiegeln wahrscheinlich die Qualität der Infrastruktur des öffentlichen Gesundheitswesens wider (z. B. Zugang zu Impfstoffen), insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Darüber hinaus deutet eine stratifizierte Analyse darauf hin, dass Impfskepsis wahrscheinlich zu Anstiegen der Masernfallzahlen in Ländern mit hohem und oberem mittlerem Einkommen beigetragen hat. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die sozioökonomischen Determinanten der Masernübertragung sind miteinander verknüpft und regionsspezifisch. Die Verfügbarkeit von Ressourcen im öffentlichen Gesundheitswesen und die politische Stabilität beeinflussen die Masernbelastung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen erheblich, wohingegen Impfskepsis eine besondere Herausforderung für die Masernelimination in Ländern mit hohem und oberem mittlerem Einkommen darstellt.
Bidari et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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