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Die Gefängnispolitik unterscheidet sich grundlegend von praktisch allen anderen Politikbereichen, da Gefängnisse Strafe liefern, anstatt Leistungen, Kosten oder Vorschriften. Innerhalb eines Gefängnisses ist jeder Aspekt des Lebens eines Insassen diszipliniert und unterliegt nach Ermessen der Aufseher und anderen Mitarbeitern erhöhter Bestrafung. Daher stellen sich spezielle Fragen, wenn man die angemessene Rolle des privaten Sektors bei der Verwaltung oder dem Eigentum an Gefängnissen in Betracht zieht. Basierend auf einer Theorie des politischen Designs verfolgt diese Studie das Aufkommen, das Verschwinden und das Wiederaufleben von privatem Engagement in Gefängnissen. Getrieben von der Hoffnung, Gefängnisse zu schaffen, die selbsttragend oder sogar profitabel sein könnten, haben öffentliche Beamte periodisch private Unternehmer damit beauftragt, diese Institutionen zu bauen und zu verwalten. Die Studie untersucht die Argumente für und gegen private Gefängnisse, einschließlich des „Drehbuchs“, das erklärt, warum sie in den 1990er Jahren wieder auflebten, sowie der empirischen Studien, die sich mit Kosten und Nutzen verschiedener Arten öffentlich-private Partnerschaften befassten.
Anne L. Schneider (Mi,) studierte diese Frage.
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