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Der kosmische Mikrowellenhintergrund (CMB) und baryonische akustische Oszillationen (BAO) sind zwei der robustesten Beobachtungen in der Kosmologie. Die jüngsten BAO-Messungen der DESI-Kollaboration haben zum ersten Mal eine Inkonsistenz zwischen BAO und CMB im Rahmen des Standard-Kosmologiemodells ΛCDM aufgezeigt, was auf eine Präferenz für dynamische dunkle Energie gegenüber einer kosmologischen Konstante hinweist. Wir analysieren die theoretischen Implikationen der DESI-BAO-Beobachtungen für dunkle Energie und Gravitation, indem wir einen nichtparametrischen Rekonstruktionsansatz für sowohl die Gleichung der Zustandsgröße der dunklen Energie w₃₄ (a) als auch die effektiven Feldtheorie-Koeffizienten verwenden. Wir stellen fest, dass die DESI-Daten Quintessenz-dunkle Energie ausschließen können, indem sie einen Übergang über die Phantomgrenze bei z≲1 anzeigen. Darüber hinaus impliziert unsere Analyse im weit gefassten Kontext der Horndeski-Gravitation, die die allgemeine Relativitätstheorie und viele bekannte modifizierte Gravitationstheorien wie verallgemeinerte Galileons, f(R) und Brans-Dicke umfasst, dass die Gravitation nicht-minimal gekoppelt sein sollte, um die Beobachtungen zu erklären, und etabliert das DESI-Ergebnis als den ersten Hinweis auf modifizierte Gravitation. Basierend auf diesen Erkenntnissen schlagen wir das Modell der tauenden Gravitation vor, um die durch die Beobachtung angedeutete nicht-minimale Kopplung und den Phantomübergang zu erklären, welches auch besser zu den DESI BAO-, CMB- und Typ Ia Supernova-Daten passt als ΛCDM.
Ye et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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