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Können die Gesten, die Menschen produzieren, wenn sie algebraische Wortprobleme beschreiben, Einblicke in ihre mentalen Repräsentationen der Probleme bieten? Zwanzig Erwachsene wurden gebeten, sechs Wortprobleme über konstante Veränderung zu beschreiben und anschließend laut zu sprechen, während sie die Probleme lösten. Zwei Probleme zeigten kontinuierliche Veränderung, zwei diskrete Veränderung und zwei Veränderung, die als kontinuierlich oder diskret interpretiert werden konnten. Die verbalen und gestischen Beschreibungen der Probleme durch die Teilnehmer beinhalteten oft Informationen über die Art der Veränderung. Die in der Gestik vermittelte Information entsprach jedoch nicht immer der in der Sprache vermittelten Information. Die Problemdarstellungen der Teilnehmer, wie sie in Sprache und Gestik ausgedrückt wurden, waren systematisch mit ihren Problemlösungen verbunden. Wenn die Gestik die in der gesprochenen Beschreibung ausgedrückte Repräsentation verstärkte, war es sehr wahrscheinlich, dass die Teilnehmer das Problem mit einer Strategie lösten, die mit dieser Repräsentation kompatibel war – viel wahrscheinlicher, als wenn die Gestik die gesprochene Beschreibung nicht verstärkte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gestik und Sprache zusammen einen besseren Index für die mentale Repräsentation bieten als Sprache allein.
Alibali et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.