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Zweck Diese Studie zielt darauf ab, empirisch die Beziehung zwischen dem Eigenkapitalbesitz des Vorstands und der Unternehmensführung bezüglich der Gewinnqualität von gewinnorientierten Unternehmen zu testen, um Praktikern zu helfen, die Unternehmensführung zu verbessern. Design/Methodologie/Ansatz Die Studie untersucht zwei konkurrierende Theorien des Eigenkapitalbesitzes (Konvergenz der Interessen und Managementverfestigung), um zu erklären, wie Vorstandsmitglieder auf den Besitz von Unternehmensaktien reagieren und ob die Unternehmensführung ihr Verhalten beeinflusst. In einer Stichprobe von 499 börsennotierten Unternehmen wurde ein Governance-Index berechnet und die relative Wirkung des Eigenkapitalbesitzes und der Unternehmensführung auf die gemeldete Gewinnqualität regressiert. Ergebnisse Die Ergebnisse unterstützen die Theorie der Managementverfestigung. Sowohl unabhängige als auch Insider-Vorstandsmitglieder verharren, was sich negativ auf die gemeldete Gewinnqualität und die Stärke der Unternehmensstruktur auswirkt. Eine effektive Unternehmensführung, die eine Kombination von Mechanismen nutzt, mildert jedoch die Effekte der Verfestigung. Forschungseinschränkungen/-implikationen Der Einfluss individueller Governance-Variablen auf die Gewinnqualität wird nicht identifiziert. Der Leser sollte die Ergebnisse dieser Forschung nicht auf andere Arten von Organisationen verallgemeinern, wie z.B. auf gemeinnützige oder staatliche Institutionen. Die Autoren untersuchten gewinnorientierte, börsennotierte Unternehmen, in denen Direktoren als Agenten der Aktionäre fungieren, und die Unternehmensführung die Verantwortung hat, das Management zu überwachen und das Vertrauen der Investoren in die gemeldete Gewinnqualität zu verbessern. Die Autoren erkennen an, dass in anderen Arten von Einrichtungen die Governance-Kultur und -ziele unterschiedlich sein können und die Ergebnisse dieser Studie möglicherweise nicht gelten. Praktische Implikationen Die Ergebnisse geben Einblicke in die Motivationen und das Verhalten von Vorstandsmitgliedern und den Einfluss des Aktienbesitzes auf ihr Handeln. Stärkere Governance-Kontrollen sind im Bereich der Verfestigung des Aktienbesitzes erforderlich. Unternehmen sollten sich nicht auf die Aufsicht durch unabhängige Vorstandsmitglieder verlassen, um Insider-Vorstandsmitglieder zu kontrollieren. Eine Kombination von Governance-Mechanismen kann negatives Verhalten mildern. Originalität/Wert Die Ergebnisse stellen häufig vertretene Überzeugungen in Frage, dass unabhängige Vorstandsmitglieder und Vorstandsmitglieder, die Aktien besitzen, ihrer Treuepflicht nachkommen. Das bedeutet, dass Governance-Mechanismen alle Vorstandsmitglieder ansprechen sollten, nicht nur spezifische Typen, und dass der Eigenkapitalbesitz sehr hoch sein muss, bevor man sich darauf verlassen kann, dass er effektiv ist.
Pergola et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.