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Kurzfassung Zielsetzungen: Die Validität, Machbarkeit und Akzeptanz von zwei Methoden der Selbstentnahme im Vergleich zur Entnahme durch einen Cliniker während einer Spekulumuntersuchung zu bewerten. Ziel: Verbesserung des Screenings auf Infektionen der Geschlechtsorgane (RTIs) in ressourcenarmen Umgebungen. Studiendesign: In einer öffentlichen Klinik in Kapstadt durchliefen 450 Frauen eine Spekulumuntersuchung und wurden randomisiert, um entweder mit einem Tampon oder vaginalen Abstrichen selbst zu entnehmen. Alle Proben wurden auf die gleichen Erreger mit denselben diagnostischen Tests getestet. Ergebnisse: Die Selbstentnahme ergab eine zufriedenstellende Validität für N gonorrhoeae, C trachomatis, bakterielle Vaginose und Candida-Arten (Tampons und Abstriche) sowie für hochriskantes humane Papillomavirus (nur Abstriche), wenn sie mit molekularen Tests oder Mikroskopie getestet wurde, jedoch nicht für T vaginalis durch Kultur. Selbstentnahme war machbar und akzeptabel, aber einige Frauen bevorzugten Spekulumuntersuchungen, die es dem Cliniker ermöglichen, die Vagina und den Gebärmutterhals zu betrachten. Fazit: Obwohl Selbstentnahme unter Umständen nicht Spekulumuntersuchungen ersetzen sollte, sollte sie weiter als Screening-Strategie für RTIs untersucht werden. In einer öffentlichen Klinik in Kapstadt ergab die Selbstentnahme eine zufriedenstellende Validität für N gonorrhoeae, C trachomatis, bakterielle Vaginose und Candida-Arten (Tampons und Abstriche) sowie für hochriskantes humane Papillomavirus (nur Abstriche), wenn sie mit molekularen Tests oder Mikroskopie getestet wurden, jedoch nicht für T vaginalis durch Kultur.
Wijgert et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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