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Wir schlagen eine neue Methode zur Bildgebung der Aktivierungszeit innerhalb des dreidimensionalen (3D) Myokards mittels eines Herz-Erregungsmodells vor. Die Aktivierungszeit wird aus den Elektrokardiogrammen der Körperoberfläche geschätzt, indem mehrere Zielfunktionen der gemessenen Körperoberflächenpotenzialkarten (BSPMs) und der vom Herzmodell erzeugten BSPMs minimiert werden. Computersimulationsstudien wurden durchgeführt, um den vorgeschlagenen Ansatz zur Bildgebung der 3D-myokardalen Aktivierungszeit zu evaluieren. Einzelstellungsstimulation an 24 Stellen in den Ventrikeln sowie Doppelstellungsstimulation an 12 Paaren von Stellen in der Nähe des atrioventrikulären Rings wurden durchgeführt. Die vorliegenden Simulationsergebnisse zeigen, dass der durchschnittliche Korrelationskoeffizient (CC) und der relative Fehler (RE) bei der Einzelstellungsstimulation 0.9992+/-0.0008/0.9989+/-0.0008 und 0.05+/-0.02/0.07+/-0.03 betrugen, wenn 5 µV/10 µV Gausssches Weißrauschen (GWN) zu den Körperoberflächenpotentialen hinzugefügt wurde. Der durchschnittliche CC und RE bei der Doppelstellungsstimulation betrugen 0.9975+/-0.0037 und 0.08+/-0.04, wenn 10 µV GWN zu den Körperoberflächenpotentialen hinzugefügt wurde. Die vorliegenden Simulationsergebnisse deuten auf die Machbarkeit der nicht-invasiven Schätzung der Aktivierungszeit in den Ventrikeln aus der Messung der Körperoberflächenpotentiale hin und legen nahe, dass die vorgeschlagene Methode eine wichtige Alternative zur nicht-invasiven Bildgebung der herz elektrischen Aktivität werden könnte.
He et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.