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Bedenken hinsichtlich der interzentralen Variation von Methoden und Interpretationen veranlassten die CERAD-Forscher, die Standardisierung der neuropathologischen Beurteilung von Alzheimer-Krankheit (AD) zu untersuchen. Kontinuierliche Frontallappenabschnitte von Autopsiegehirnen von acht Patienten, die klinisch als wahrscheinlich an AD leidend diagnostiziert wurden, und zwei kognitiv normalen Personen wurden an 24 Neuropathologen aus 18 medizinischen Zentren in den Vereinigten Staaten und Kanada verteilt. Mithilfe ihrer routinemäßigen Färbemethode(n) bestimmten die Neuropathologen die Rangordnung der Schwere der AD-Neuropathologie in diesen Fällen sowie die halbquantitativen und quantitativen Häufigkeiten von senilen Plaques und neurofibrillären Tangles. Das Ranking der zehn Fälle offenbarte eine Inter-Rater-Zuverlässigkeit von 75 % unter den 24 Bewertern. Halbquantitative Analysen zeigten eine angemessene Inter-Rater-Übereinstimmung, während quantitative Maße signifikante Unterschiede zwischen den Bewertern bei Plaque- und Tangle-Zählungen aufwiesen (p < 0,0001). Diese Unterschiede spiegelten Variationen in der Sensitivität der Färbung, der Färbetechnik (selbst wenn dasselbe Färbemittel verwendet wurde) sowie in der Interpretation der histologischen Befunde wider. Die Bewertungen in den Fällen mit den höchsten Anteilen an diffusen Plaques zeigten die größte Abhängigkeit von der Färbungsempfindlichkeit und Variabilität in der Interpretation. Diese Studie zeigt, dass eine größere Aufmerksamkeit für Qualitätsverbesserungen bei der neuropathologischen Bewertung von AD erforderlich ist, insbesondere wenn Daten in multizentrischen Studien wie CERAD zusammengeführt werden.
Mirra et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.