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Jüngste theoretische Studien haben vorgeschlagen, dass oszillatorische Feuermuster mit Frequenzen im Gamma-Bereich (30-70 Hz) entscheidend für die Etablierung von Synchronität unter weitverteilten Neuronen sein können, wenn Synchronität durch reziproke Verbindungen erreicht werden soll. Wir haben nun die Beziehung zwischen Synchronität und Oszillationen im visuellen Kortex von Katzen untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen, dass, wenn die Synchronisation der neuronalen Aktivität über Entfernungen von > 2 mm im primären visuellen Kortex oder zwischen den beiden Hemisphären erfolgt, dies fast immer mit oszillatorischen Feuermustern verbunden ist, während Synchronisation über kurze Distanzen auch in Abwesenheit von Oszillationen erfolgt. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass Kurzstreckeninteraktionen sowohl die Feuerrate der jeweiligen Neuronen als auch das Timing ihrer Entladungen beeinflussen, während nur letzteres von Langstreckeninteraktionen beeinflusst wird. Diese Daten unterstützen die Hypothese, dass oszillatorische Aktivität zur Etablierung von Langstreckensynchronität in einem Netzwerk von reziprok gekoppelten Neuronen beitragen kann.
König et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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