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Organisationen wie Microsofts Trusted Computing Group und Sun Microsystems' Liberty Alliance führen derzeit die Debatte über "vertrauenswürdiges Computing." Diese und andere Initiativen konzentrieren sich jedoch hauptsächlich auf Sicherheit, und Vertrauenswürdigkeit hängt von vielen anderen Attributen ab. Um dieses Problem anzugehen, zielt die TrustSoft Graduiertenschule der Universität Oldenburg darauf ab, eine ganzheitliche Sicht auf Vertrauenswürdigkeit in Software zu bieten - eine, die den Systemaufbau, die Bewertung/Analyse und die Zertifizierung in einem interdisziplinären Umfeld berücksichtigt. Die Komponententechnologie bildet die Grundlage unseres Forschungsprogramms. Die Wahl einer Komponentenarchitektur beeinflusst die nicht-funktionalen Eigenschaften der resultierenden Softwaresysteme erheblich. Wir entwickeln neue Methoden für das rigorose Design vertrauenswürdiger Softwaresysteme mit vorhersehbaren, nachweisbaren und letztlich rechtlich zertifizierbaren Systemeigenschaften. Wir sind uns bewusst, dass es unmöglich ist, völlig fehlerfreie komplexe Softwaresysteme zu bauen. Daher ergänzen wir Techniken zur Fehlervermeidung und Fehlerbehebung mit Fehlertoleranzmethoden, die Redundanz und Diversität in Softwaresysteme einführen. Quantifizierbare Attribute wie Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistung erfordern analytische Vorhersagemodelle, die empirische Studien zur Kalibrierung und Validierung benötigen. Um die rechtlichen Aspekte der Softwarezertifizierung und Haftung zu berücksichtigen, integriert TrustSoft die Disziplinen der Informatik und des Computerrechts.
Hasselbring et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.