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Dieses klassische Werk über die Zyklopenwahrnehmung hat eine Generation von Sehforscher:innen, Kognitionswissenschaftler:innen und Neurowissenschaftler:innen beeinflusst und Künstler:innen, Designer:innen sowie Pionier:innen der Computergrafik inspiriert. In Foundations of Cyclopean Perception (erstveröffentlicht 1971 und jahrelang nicht erhältlich) verfolgte Bela Julesz den Fluss visueller Informationen im Gehirn und analysierte, wie das Gehirn die aus den beiden Augen empfangenen, getrennten Bilder kombiniert, um Tiefenwahrnehmung zu erzeugen. Julesz entwickelte dafür neuartige Werkzeuge: Zufallspunkt-Stereogramme und Kinematogramme, erzeugt von frühen Digitalrechnern bei Bell Labs. Diese Bilder, betrachtet mit den speziellen Brillen, die dem Buch beilagen, enthüllten komplexe dreidimensionale Oberflächen; diese Form des visuellen Stimulus wurde zum Paradigma für Forschung in Visions- und Wahrnehmungswissenschaften. Diese Neuausgabe enthält alle 48 farbigen Zufallspunkt-Designs des Originals sowie die speziellen 3-D-Brillen, die für deren Betrachtung erforderlich sind. Foundations of Cyclopean Perception hat die Gemeinschaft der Sehstudien tiefgreifend beeinflusst. Es wurde in einer Umfrage des Center for Cognitive Sciences der University of Minnesota als eines der hundert einflussreichsten Werke der Kognitionswissenschaft gewählt. Viele Exemplare sind dauerhaft aus Hochschulbibliotheken ausgeliehen; gebrauchte Exemplare werden online gesucht. Nun ist das Buch mit diesem Faksimile der Ausgabe von 1971 wieder für Kognitionswissenschaftler:innen, Neurowissenschaftler:innen, Sehforscher:innen, Künstler:innen und Designer:innen erhältlich.
Richards et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.