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Ein großer Teil der Literatur zum Wissensmanagement (WM) konzentriert sich auf Möglichkeiten, das Volumen des für Mitarbeiter verfügbaren Wissens zu erhöhen, dessen Qualität sicherzustellen und die Zugänglichkeit zu verbessern. Solche angebotsseitigen Argumente sind begrenzt, da sie die Nachfrage nach Wissen innerhalb von Organisationen nicht ansprechen. Dieses Papier verfolgt einen neuartigen Ansatz, um zu verstehen, wie der Zugang zu dem Wissen anderer Vorteile bringt, indem es untersucht, inwieweit Einzelpersonen absichtlich auf das Fachwissen, die Erfahrungen, Einsichten und Meinungen anderer zugreifen, was wir als Wissensbeschaffung bezeichnen. Ein allgemeines Modell der Wissensbeschaffung, einschließlich kontextueller und dispositionaler Vorbedingungen sowie Lernresultate, wird vorgeschlagen und anhand von Umfragedaten aus einer globalen Organisation validiert. Die Wissensbeschaffung erklärt einen signifikanten Anteil an den Lernergebnissen von Individuen, aber die Stärke dieses Effekts wird sowohl durch die Stärke der Lernorientierungen der Einzelpersonen als auch durch den Grad, in dem sie ihre Arbeit als intellektuell anspruchsvoll empfinden, moderiert. Für Forscher erweitert diese Studie das bestehende Wissen, indem sie einen neuen Ansatz zum Verständnis eines wichtigen WM-Themas in Organisationen vorschlägt, testet und validiert. Praktiker können diese Ergebnisse nutzen, um bestehende WM-Bemühungen zu bewerten und zukünftige WM-Interventionen besser auf diejenigen Personen auszurichten, die am ehesten davon profitieren können.
Gray et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.
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