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Es wird oft angenommen, dass Flüchtlinge in den USA im Vergleich zu anderen Einwanderern wirtschaftlich benachteiligt sind. Eine Reihe von Hypothesen wurde aufgestellt, um diese ‚Flüchtlingslücke‘ zu erklären. Flüchtlinge haben im Durchschnitt geringere Englischkenntnisse, weniger Bildungserfahrung, unterschiedliche Formen der familialen Unterstützung, schlechtere psychische und physische Gesundheit und leben im Allgemeinen in benachteiligteren Nachbarschaften als andere Einwanderer. Obwohl diese Faktoren für spezifische Flüchtlingsgruppen durch Beweise gut unterstützt werden, hat ein Mangel an repräsentativen Daten sowohl für Flüchtlinge als auch für nicht-flüchtige Migranten die Prüfung dieser Flüchtlingslücke erschwert. Unter Verwendung der ersten Welle der New Immigrant Survey werden diese Hypothesen zu Beschäftigung, Beruf und Einkommensresultaten mithilfe multivariater Modellierungstechniken unter aktuellen Einwanderern in den Vereinigten Staaten getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Berücksichtigung jedes der erwähnten erklärenden Faktoren die Einkommens- und Berufsunterschiede zwischen Flüchtlingen und allen anderen Einwanderern minimiert. Trotz der Einbeziehung dieser Faktoren im Modell bleibt jedoch eine Diskrepanz bei den Einkommens- und Berufsergebnissen von Flüchtlingen bestehen.
Phillip Connor (Mon,) untersuchte diese Frage.