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Zusammenfassung Narrative Texte wurden als Werkzeuge zur Bewältigung von Herausforderungen im Wissenschaftslernen empfohlen, und es gibt sogar den Vorschlag eines „narrativen Effekts“ auf das Lernen. Wir halten es für notwendig, frühere Beweise für diesen Effekt zu prüfen und den Prozess des Lernens durch wissenschaftliche Erzähltexte umfassender zu charakterisieren. In diesem Artikel bieten wir eine theoretische Überprüfung, die auf drei Rahmenkonzepten basiert, nämlich auf pädagogischen Aspekten des Textlernens, linguistischen Merkmalen von Texten und kognitiven Aspekten des Textverständnisses. Auf dieser Grundlage analysierten wir zwei komplementäre Fragen. Erstens überprüften wir 36 Studien, um zu fragen, ob wissenschaftliche Erzähltexte die Lern- und Gedächtnisergebnisse auf verschiedenen Bildungsniveaus fördern können (d.h. die „Wenn“-Frage). Wir fanden ermutigende Beweise für die Nutzung wissenschaftlicher Erzähltexte auf verschiedenen Bildungsniveaus, insbesondere in verzögerten Bewertungen und langfristigen Interventionen. Zweitens sammelten und verknüpften wir Ideen, Hinweise und Beweise dazu, wie der Lernprozess mit wissenschaftlichen Erzähltexten abläuft, nämlich zu den Bedingungen und zugrunde liegenden Prozessen (d.h. die „Wie“-Frage). Es gibt viele Merkmale von Bedingungen (Texte, Lernende, Aktivitäten, breiterer Kontext) und zugrunde liegenden Prozessen (Integration mit Vorwissen, affektiven Dispositionen und kognitiven Fähigkeiten), die helfen können, die Variabilität der Ergebnisse zu erklären; dennoch sind Ideen und Beweise nicht immer eng miteinander verbunden. Wir schlagen vor, dass Bildung und Forschung sich auf spezifische narrative Effekte konzentrieren sollten, die spezifizieren, mit welchen (Texten), mit wem (Lernenden), wann und wo (Aktivitäten und breiterer Kontext) diese Effekte auftreten, sowie „warum“ (unterliegende Prozesse). Wir glauben, dass der vorgeschlagene Rahmen sowohl helfen kann, frühere Beweise zu verstehen, als auch zukünftige Bildungspraktiken und Forschungsarbeiten zu informieren und in dieser Hinsicht einige Empfehlungen bereitzustellen.
Soares et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.
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