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HER2-positiver Brustkrebs macht 20-30 % aller Brustkrebserkrankungen aus und hat die zweitschlechteste Prognose unter den Brustkrebsuntertypen. Die Zulassung von Trastuzumab im Jahr 1998 hat die Ergebnisse für die Patienten erheblich verbessert und den Weg für den Beginn gezielter Ansätze in der Brustkrebsbehandlung geebnet. Allerdings wird die primäre oder erworbene Resistenz gegen Trastuzumab zunehmend als großes Hindernis im klinischen Management dieser Erkrankung anerkannt. Darüber hinaus gibt es in der klinischen Praxis derzeit keine schlüssigen Biomarker für die Patientenreaktion auf Trastuzumab. Daher ist das Verständnis des molekularen Mechanismus von Trastuzumab und der Entwicklung von Resistenzen gegen dieses Medikament von Interesse. Ein solches Verständnis wird die notwendige Anleitung für die Gestaltung besserer Kombinationstherapien bieten und die angemessene Auswahl von Patienten ermöglichen, die auf Trastuzumab-basierte Strategien ansprechen. In Übereinstimmung damit hebt unser Bericht die anerkannten Wirkmechanismen und Resistenzen gegenüber der Therapie hervor und erörtert die Fortschritte, die erzielt wurden, um diese Resistenzen erfolgreich zu überwinden.
Vu et al. (Sun) untersuchten diese Frage.
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