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Jugendgewalt, einschließlich Mobbing und anderer schwerwiegender gewalttätiger Verhaltensweisen, hat in den letzten Jahrzehnten zunehmende politische und wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten. Obwohl das gewalttätige Verhalten unter Jugendlichen und in Schulen im vergangenen Jahrzehnt zurückgegangen ist, bleibt die Victimisierung von Kindern durch andere Kinder in schulischen Einrichtungen ein großes Anliegen. In Reaktion darauf wurden eine Reihe von Präventions- und Interventionsprogrammen entwickelt, um die Inzidenz von Mobbing und Gewalt in Schulen zu reduzieren. Diese Metaanalyse versuchte, die Wirkung schulbasierter Anti-Mobbing-Programme zu untersuchen. Die Ergebnisse deuteten auf einen signifikanten Effekt für Anti-Mobbing-Programme hin (r = .12). Dieses Ergebnis schien jedoch leicht durch Publikationsbias beeinflusst zu sein und erfüllte nicht die angenommene Schwelle für „praktische Signifikanz“. Der Effekt für Programme, die speziell auf gefährdete Jugendliche abzielen, war leicht besser, aber insgesamt erzeugen Anti-Mobbing-Programme nur geringe erkennbare Wirkungen bei den teilnehmenden Jugendlichen. Gründe, warum Anti-Mobbing-Programme nur geringe effektive Veränderungen hervorrufen können, werden erörtert.
Ferguson et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.