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Es wird allgemein angenommen, dass der Sportunterricht (PE) in Schulen oder zumindest ein entscheidendes Vehikel sein kann (oder sogar sollte), um die Beteiligung junger Menschen an sportlicher Freizeitgestaltung (typischerweise, aber nicht ausschließlich in Form von Sport) in ihrer Freizeit zu fördern und langfristig über den Lebensverlauf hinweg. Trotz der Verbreitung solcher Überzeugungen gibt es kaum Beweise, die einen „PE-Effekt“ demonstrieren. In der Tat bleibt die genaue Natur der Beziehung zwischen PE, Jugend, Freizeit und lebenslanger Teilnahme selten untersucht, abgesehen von impliziten, oft spekulativen und diskursiven Ansätzen, die die positiven Auswirkungen des Sportunterrichts auf die spätere Beteiligung (Jugend- und Erwachsenenbeteiligung an Sport und körperlicher Aktivität) als selbstverständlich ansehen. Unter Verwendung weitgehend europäischer Studien zur Einrahmung des Themas reflektiert dieser Artikel über die angeblich „kausale“ Beziehung zwischen PE, Jugendsport und lebenslanger Teilnahme und hebt dabei die inhärenten Probleme hervor, die mit den Versuchen verbunden sind, einen „PE-Effekt“ zu identifizieren, zu charakterisieren und zu etablieren. In diesem Prozess weist der Artikel auf den Bedarf an mehr longitudinaler und biografischer Forschung hin, die Sportkarrieren und die sportlichen Habituse junger Menschen untersucht, nicht zuletzt um besser zu verstehen, unter welchen Umständen PE-Interventionen dazu beitragen könnten, die Beteiligung Jugendlicher an Sport und körperlicher Aktivität sowie anschließend die lebenslange Teilnahme zu erhöhen.
Ken Green (Tue,) hat diese Frage untersucht.
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