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Zusammenfassung: Ein Vorteil der rechten Hemisphäre bei einer Gesichtsrecognitionsaufgabe von Müttern bei Säuglingen im Alter von 4 bis 10 Monaten wurde von de Schonen, Gil de Diaz und Mathivet festgestellt. Die vorliegende Studie wurde entworfen, um (a) zu testen, ob der Vorteil der rechten Hemisphäre weiterhin bestehen bleibt, wenn die Anforderungen an die Aufgabe von denen der vorherigen Studie abweichen, und (b) ob Informationen von einer Hemisphäre zur anderen übertragen wurden. 18- bis 42-wöchige Säuglinge wurden mit einer operanten Konditionierungssituation konfrontiert, in der sie zwischen dem Gesicht ihrer Mutter und dem eines Fremden in einem visuellen Hemifeld unterscheiden mussten. Der Transfer des Lernens von einem visuellen Hemifeld zum anderen wurde ebenfalls gemessen. Die Ergebnisse bestätigen die Existenz eines Vorteils der rechten Hemisphäre bei der Unterscheidung zwischen Gesichtsreizen. Dieser Vorteil war in der weiblichen als in der männlichen Bevölkerung schwächer. Es wurde kein hemisphärischer Lerntransfer beobachtet.
Schonen et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.