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Ziel: Die Auswirkungen von Interventionen zu bestimmen, die darauf abzielen, die Menge und Qualität des Sportunterrichts (PE) auf die Kognition und die akademische Leistung bei Kindern und Jugendlichen zu optimieren. Design: Eine systematische Überprüfung und metaanalytische Auswertung. Datenquellen: Studien aus elektronischen Datenbanken von der Gründung bis zum 3. Januar 2021 wurden identifiziert. Einschlusskriterien für die Auswahl der Studien: Experimentelle Studien, die den Effekt von mengenbasierten (d.h. Erhöhung der im Lehrplan für PE zugewiesenen Zeit) oder qualitätsbasierten (d.h. Erhöhung der Teilnahme der Schüler an körperlicher Aktivität während des PE) PE-Interventionen, oder beides, auf Veränderungen der Kognition und/oder der akademischen Leistung von Jugendlichen (im Alter von 5 bis 18 Jahren) einbezogen. Ergebnisse: 19 Studien mit insgesamt 8676 Jugendlichen (46,5% Mädchen) wurden einbezogen. Einzelne qualitätsbasierte PE-Interventionen erhöhten die kognitive Leistung (Hedges’ g=0,38, 95% CI 0,15 bis 0,60; I²=83,70%), hauptsächlich in der Grundschule (g=0,48, 95% CI 0,07 bis 0,89; I²=90,43%). Auch die akademische Leistung, insbesondere mathematische Fähigkeiten, wurde durch qualitätsbasierte PE-Interventionen erhöht (g=0,15, 95% CI 0,06 bis 0,24; I²=41,75%). Unter diesen Interventionen begünstigten Lehrstrategien ähnliche Ergebnisse, jedoch ohne Heterogenität in den Ergebnissen (g=0,12, 95% CI 0,05 bis 0,18; I²=0%). Im Gegensatz dazu hatten mengenbasierte PE-Interventionen einen sehr kleinen und nicht signifikanten Effekt auf die akademische Leistung (g=0,09, 95% CI −0,05 bis 0,24; Q=11,65; I²=48,48%). Schließlich gab es keine Unterschiede zwischen den drei PE-Interventionen (d.h. Menge, Qualität und kombinierte PE-Interventionen) hinsichtlich der akademischen Leistung. Fazit: Die Verbesserung der Qualität des Sportunterrichts könnte die Kognition und akademische Leistung von Kindern und Jugendlichen fördern. Wichtig ist, dass eine höhere Zuweisung von Zeit für PE diese Leistung offenbar nicht beeinträchtigt.
García‐Hermoso et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.