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Häufig ist beträchtliches Wissen über die Attribute von Entscheidungsalternativen im Gedächtnis verfügbar, um eine durchdachte und sorgfältige Wahl zu ermöglichen. In vielen Fällen vernachlässigen es die Individuen jedoch, solches Wissen zu nutzen und verlassen sich stattdessen auf eine "einstellungsbasierte" Strategie, um eine entscheidungsbasierte Gedächtnisentscheidung zu treffen. Die Ergebnisse aus zwei Experimenten deuten darauf hin, dass, je geringer die Motivation ist, eine korrekte Entscheidung zu treffen, oder je weniger Gelegenheit besteht, das verfügbare Attributwissen zu nutzen, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Einstellungen eine gedächtnisbasierte Entscheidung leiten. Die Ergebnisse veranschaulichen die funktionale Rolle, die Einstellungen bei der Steuerung von Entscheidungen und Verhalten spielen. Indem sie eine sofortige Möglichkeit zur Bewertung von Wahlalternativen bieten, ermöglichen Einstellungen einem Individuum, relativ schnell und mühelos eine Entscheidung zu treffen.
Sanbonmatsu et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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