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Zusammenfassung Die Power im statistischen Sinne ist die Wahrscheinlichkeit, eine falsche Nullhypothese abzulehnen. Die Potenzenanalyse, obwohl allgemein von biologischen Anthropologen nicht verwendet, ist besonders nützlich zur Interpretation statistischer Tests, bei denen die Nullhypothese nicht abgelehnt wird, und zur Bestimmung geeigneter Stichprobengrößen. In diesem Bericht wird der Nutzen statistischer Potenzenanalyse und das Niveau der Variation in der Power dargestellt, indem eine Potenzenanalyse an paläopathologischen Daten durchgeführt wird (Cohen und Armelagos: Paläopathologie an den Ursprüngen der Landwirtschaft, 1984). Die Potenzenanalysen zeigen, dass die meisten Stichproben ausreichend groß sind, um große Unterschiede zwischen Gruppen zu erkennen, aber unzureichend, um kleine Unterschiede zu erkennen. Statistische Analysen mit unzureichender Power zur Erkennung kleiner bis mittlerer Effekte können in vielen Bereichen der biologischen Anthropologie sowie in der Paläopathologie fraglich nützlich sein. Die Anwendung der Potenzenanalyse wird empfohlen, um die erforderliche Stichprobengröße vor der Datensammlung zu bestimmen und um negative Ergebnisse zu interpretieren.
Hodges et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.