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In einer Zeit weit verbreiteter Hintergrundüberprüfungen fragen wir, wie Manager in unterschiedlichen organisatorischen Kontexten rechtliche Unklarheiten bei der Bewertung der Informationen über die strafrechtliche Vergangenheit von Bewerbern navigieren, basierend auf Interviewdaten, die in einem aktuellen Feldexperiment gewonnen wurden. Die Studie baut auf institutionellen Analysen der sozialen Quellen von Legalität am Arbeitsplatz auf, um zu beschreiben, wie Arbeitgeber Bewerber mit strafrechtlicher Vergangenheit berücksichtigen. Wir stellen fest, dass einige Organisationen explizite Standards festlegen, um Einstellungsentscheidungen zu lenken, und konkrete Richtlinien bieten, wie mit Bewerbern mit Vorstrafen umgegangen wird. Wo solche Verfahrensanweisungen jedoch fehlen, greifen Einstellungsmanager auf einen mikro-rationalen Entscheidungsprozess zurück, um potenzielle Risiken und Haftungen zu bewerten. Diese individualisierten Ansätze führen zu Inkonsistenzen in der Auslegung und Anwendung des Rechts zwischen den Organisationen, wie durch das tatsächliche Einstellungsverhalten im Feldexperiment belegt wird.
Lageson et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.