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Wohlbefinden in der gebauten Umgebung ist ein Thema, das häufig in Baustandards und Zertifizierungsschemata, in wissenschaftlichen Artikeln und in der allgemeinen Presse vorkommt. Trotz dieses Anstiegs an Aufmerksamkeit gibt es jedoch noch viele Fragen dazu, wie man das Wohlbefinden in der gebauten Umgebung effektiv gestalten, messen und fördern kann. Diese Arbeit vereint Experten aus der Wissenschaft und der Bauindustrie und hat das Ziel zu zeigen, dass die Förderung des Wohlbefindens einen Abbruch von konventionellen Agenden erfordert. Die zehn Fragen und Antworten wurden so angeordnet, dass sie eine Reihe von Perspektiven auf die Prinzipien und Strategien bieten, die die Berücksichtigung des Wohlbefindens bei der Gestaltung und dem Betrieb der gebauten Umgebung besser unterstützen können. Ein besonderer Fokus liegt auf einigen der Schlüsselfaktoren (z.B. Licht, Temperatur, Geräusch und Luftqualität) der Innenraumluftqualität (IEQ), die die Wahrnehmung von gebautem Raum durch die Nutzer stark beeinflussen. Außerdem wird der Wert von multisensorischer Variabilität, wie man Wohlbefindensresultate zur Unterstützung von organisatorischen und operationellen Strategien überwachen und kommunizieren kann sowie zukünftige Forschungsbedarfe und deren Übersetzung in die Praxis und Standards des Bauens gewürdigt. Insgesamt entsteht ein neues Rahmenkonzept, das die Integration vielfältiger neuer Kompetenzen betont, die erforderlich sind, um die Gestaltung und den Betrieb von gebauten Umgebungen zu unterstützen, die auf die vielschichtigen physischen, physiologischen und psychologischen Bedürfnisse ihrer Nutzer reagieren.
Altomonte et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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