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Die Universitäten haben aufgrund der Covid-19-Pandemie einen verpflichtenden Wechsel zur Fernbildung vollzogen. Alle Hochschulen in der Türkei haben das Frühjahrssemester 2019-2020 mit Online-Tools abgeschlossen. Viele dieser Institutionen waren jedoch nicht vollständig darauf vorbereitet, alle ihre Kurse online anzubieten. Technische Unzulänglichkeiten, ein Mangel an qualifizierten Online-Tools sowie die Unerfahrenheit von Lehrenden und Lernenden in der Fernbildung sind zu wesentlichen Herausforderungen geworden, mit denen die Institutionen konfrontiert sind. Zusätzlich stellte sich die Frage, welche Ansätze zur Bewertung verwendet werden. Diese Studie hatte das Ziel, die gängigen Bewertungsansätze während der Pandemie zu untersuchen, wie die Studierenden die Qualität der Bewertungen wahrnahmen und die Vor- und Nachteile dieser Praktiken zu analysieren. Darüber hinaus wurde untersucht, ob sich die Wahrnehmungen der Teilnehmenden über die Qualität der Bewertungen in Abhängigkeit von der Interaktion mit den Dozenten und der Nutzung von Online-Tests unterscheiden. Die Forscher verwendeten ein Umfragedesign, um vier Forschungsfragen zu beantworten, und nutzten ein dreiteiliges Instrument zur Sammlung qualitativer und quantitativer Daten. 486 Studierende von 61 Universitäten haben freiwillig an der Studie teilgenommen. Die Ergebnisse zeigten, dass Aufgaben die am häufigsten verwendeten Werkzeuge sind und dass die Studierenden im Allgemeinen mit der Qualität der Bewertungspraktiken zufrieden sind. Ein weiteres Ergebnis ist, dass Studierende, die mit Dozenten interagieren, zufriedener mit der Qualität der Bewertungspraktiken sind. Dies betont die Bedeutung von formativer Bewertung und Feedback in der Fernbewertung. Darüber hinaus sind die Studierenden, die Online-Tests abgelegt haben, mit der Qualität der Bewertung zufriedener. Vorschläge für zukünftige Forschung wurden gemacht.
Şenel et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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