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In den letzten Jahren hat ein wachsender Konsens zugunsten des aktionärsorientierten Modells der Corporation an Bedeutung gewonnen. Zunehmend wird dieses Modell nicht auf der Grundlage der Eigentumsrechte der Aktionäre, sondern aus Effizienzgründen gerechtfertigt: wer auch immer die unmittelbaren und direkten Begünstigten der Aktionärsorientierung sind, es wird argumentiert, dass es letztlich indirekt allen zugutekommt, indem es die Maximierung des aggregierten sozialen Wohlstands sicherstellt. Die Verbreitung dieser Ansicht hat dazu geführt, dass die verteilungspolitischen Dimensionen der Unternehmensführung vernachlässigt wurden. Dieses Papier untersucht die Verteilung des Aktienbesitzes und des finanziellen Reichtums in den USA und im Vereinigten Königreich. Obwohl der Aktienbesitz breiter gestreut wurde, wird argumentiert, dass er nach wie vor sehr stark konzentriert ist, mit dem Ergebnis, dass die Aktionärsprimat in Wirklichkeit die Primat einer kleinen privilegierten Elite ist. Nach einer Untersuchung der Widersprüche des Arbeiterklasse-Aktienbesitzes und der Auswirkungen einer stärkeren Aktionärsorientierung auf die Verteilung von Reichtum schließt das Papier mit einer Neubewertung von Hansmanns und Kraakmans These vom ‚Ende der Unternehmensgeschichte‘ und argumentiert, dass die aktuellen Entwicklungen einen Triumph nicht für die Effizienz, sondern für die wachsende Macht der Aktionärsklasse darstellen.
Paddy Ireland (Fr,) untersuchte diese Frage.
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