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Immer häufiger erwerben Unternehmen Kundennamen und persönliche Informationen zu Marketingzwecken. Da Listen mit Kundennamen oft ohne Wissen der Kunden verkauft und vermietet werden, wurde Gesetzgebung vorgeschlagen, um die Möglichkeit von Vermarktern einzuschränken, persönliche Informationen ohne Zustimmung der Kunden zu verkaufen. In Reaktion darauf hat die Direktmarketing-Community mit aggressiver Selbstregulierung reagiert und empfiehlt nachdrücklich negative Optionsgenehmigungsformate sowie sorgfältig formulierte Offenlegungserklärungen. Der Autor untersucht die Annahmen, die den Selbstregulierungsbemühungen der Direktmarketing-Community zugrunde liegen. Mithilfe eines Feldeexperiments misst der Autor die Bereitschaft der Verbraucher, Vermarktern persönliche Informationen und die Erlaubnis zur Vermietung dieser Informationen basierend auf unterschiedlichen Genehmigungsformaten, der Art der angeforderten Informationen und dem Offenlegungsgrad bereitzustellen. Die Ergebnisse des Feldeexperiments unterstützen die Annahmen der Direktmarketing-Community darüber, wie das Fragemuster die Bereitschaft der Verbraucher beeinflusst, ihre persönlichen Informationen an Dritte weiterzugeben. Allerdings unterstützen die Ergebnisse nicht die gängigen Annahmen, dass die Verwendung von negativen Optionsformaten und das Nichtfragen nach sensiblen Informationen die Bereitschaft der Verbraucher erhöhen, sich in Mailinglisten einzutragen.
George R. Milne (Di,) hat diese Frage untersucht.