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Die Jugend ist eine kritische Phase für die Entwicklung der Selbstregulation, und es wird angenommen, dass Peer-Interaktionen die Regulierungskompetenz stark beeinflussen. Einfacher Kontakt mit Gleichaltrigen kann Entscheidungen über riskantes Verhalten ändern und die Empfindlichkeit für Belohnungen erhöhen. Der Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber Gleichaltrigen und der Selbstregulation variiert wahrscheinlich in Abhängigkeit von der Art und Qualität der Peer-Interaktion (z. B. Ablehnung oder Akzeptanz). Es ist wenig darüber bekannt, wie die Art der Interaktionen mit Gleichaltrigen verschiedene Dimensionen der Selbstregulation beeinflusst. Wir untersuchten, wie die Randomisierung zu Akzeptanz oder Ablehnung durch Online-"virtuelle" Gleichaltrige mehrere Dimensionen der Selbstregulation in einer multisite Gemeinschaftsstichprobe von 273 Jugendlichen im Alter von 16-17 Jahren beeinflusste. Im Vergleich zu einer neutralen Bedingung führte die Exposition gegenüber Gleichaltrigen zu einem Anstieg der kognitiven Kontrolle bei kaltem Denken, verringerte jedoch die kognitive Kontrolle bei heißem Denken. Im Vergleich zur Akzeptanz von Gleichaltrigen reduzierte die Ablehnung durch Gleichaltrige die Toleranz gegenüber Belastungen und erhöhte die Empfindlichkeit gegenüber Verlusten. Diese Ergebnisse legen nahe, dass verschiedene Dimensionen der Selbstregulation von Jugendlichen von der Art des Peer-Kontexts beeinflusst werden: Einfache kognitive Funktionen werden durch die bloße Exposition gegenüber Gleichaltrigen verändert, während komplexere Entscheidungsfindungs- und Emotionsregulationsprozesse hauptsächlich von der Qualität dieser Exposition beeinflusst werden.
King et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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