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Zusammenfassung Diese Studie untersucht die Akzeptanz, Verhaltensweisen und Wahrnehmungen von generativen künstlichen Intelligenztechnologien (Gen-KI) unter Lehramtsanwärtern, einschließlich der Rolle der Big-Five-Persönlichkeitsmerkmale bei der Bildung von Einstellungen und Verhaltensweisen. Mit einem gemischten Ansatz wurden Daten von 476 Lehramtskandidaten über die Generative AI Acceptance Scale, das Ten-Item Big Five Personality Inventory, einen Fragebogen und Fokusgruppeninterviews erhoben. Die Ergebnisse zeigen eine moderate Akzeptanz von Gen-KI, mit signifikanten Unterschieden zwischen den Persönlichkeiten: Zukünftige Lehrkräfte, die durch höhere Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für Erfahrungen gekennzeichnet sind, zeigten eine höhere Akzeptanz von Gen-KI in allen Subdimensionen. Während Textgenerierungstools weit verbreitet für akademische Zwecke genutzt wurden, blieben kreative Anwendungen selten. Die Teilnehmer äußerten gemischte Gefühle—von erhöhter Produktivität und Empowerment bis hin zu Bedenken über Abhängigkeit und verringerte kritische Denkfähigkeiten. Diese Ergebnisse offenbaren wesentliche Lücken in der Gen-KI-Kompetenz und unterstreichen die Notwendigkeit gezielter professioneller Entwicklungsprogramme, die die ethische und effektive Nutzung betonen. Die Studie bietet umsetzbare Strategien für Bildungsakteure und politische Entscheidungsträger, um das transformative Potenzial von Gen-KI zu nutzen und Risiken zu mindern, sodass zukünftige Lehrkräfte darauf vorbereitet sind, Gen-KI verantwortungsbewusst und innovativ in ihre pädagogischen Praktiken zu integrieren.
Yaprak Alagöz Hamzaj (Thu,) hat diese Frage untersucht.