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ZUSAMMENFASSUNG Übung bei kognitiven Aufgaben im Allgemeinen und bei Wortwiederkennungstests im Besonderen führt in der Regel zu schnelleren und stabileren Reaktionen. Wir präsentieren eine Analyse der Beziehung zwischen den beobachteten Reduktionen der Leistungslatenz und der Latenzvariabilität, um zu bestimmen, ob die Verarbeitung grundsätzlich schneller geworden ist oder ob eine qualitative Veränderung, wie z. B. Automatisierung, stattgefunden hat. Der Variationskoeffizient (CV) - die Standardabweichung der Reaktionszeit geteilt durch die durchschnittliche Latenz - hat sich als nützlich für diesen Zweck erwiesen. Eine kognitive Interpretation des CV wird gegeben, die ihn mit Themen der Fähigkeitsentwicklung in Verbindung bringt. Daten zur Leistung bei der Wiedererkennung von Wörtern von Zweitsprachenlernern und aus einer einfachen Erkennungsaufgabe werden präsentiert, die Vorhersagen bestätigen, die aus dieser Interpretation der kognitiven Bedeutung des CV abgeleitet sind. Die anfängliche Verbesserung in einer Wortwiederkennungstest für die Zweitsprache wurde so interpretiert, dass sie eine effizientere kontrollierte Verarbeitung beinhaltete, die später in die Automatisierung überging. Die Implikationen dieses Indikators von Fähigkeiten werden in Bezug auf die Entwicklung von Zweitsprachen und die allgemeine Frage der Automatisierung von Verarbeitungsbestandteilen in kognitiven Fähigkeiten diskutiert.
Segalowitz et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.