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HINTERGRUND: In dieser Übersicht beschreiben wir das Wachstum von (sehr) frühgeborenen Säuglingen oder (sehr) niedriggeburtlichen Säuglingen von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. METHODEN: Eine systematische Analyse des Wachstums dieser Säuglinge wird durch unterschiedliche Definitionen (Klassifizierung nach Gestationsalter oder Geburtsgewicht) in der Literatur erschwert. ERGEBNISSE: Der frühe postnatale Zeitraum dieser Individuen ist fast immer durch erhebliches Wachstumversagen gekennzeichnet. In der Mehrheit der Frühgeborenen folgt auf diesen eine Phase des Aufholwachstums, die in der frühen Säuglingszeit beginnt und normalerweise mit 2-3 Jahren endet, obwohl sie in einigen Fällen bis ins Jugendalter anhalten kann. Aufholwachstum ist in der Regel unvollständig, sodass frühgeborene Säuglinge während der Kindheit, Jugend und im Erwachsenenalter kleiner und leichter bleiben als ihre termingeborenen Altersgenossen. Disproportionales Aufholwachstum in Höhe und Gewicht kann zu einer veränderten Körperzusammensetzung im Erwachsenenalter führen, insbesondere bei Frauen. SCHLUSSFOLGERUNG: Obwohl frühes Aufholwachstum vorteilhaft für das neurodevelopmentale Ergebnis gezeigt wurde, ist es auch mit nachteiligen metabolischen Folgen im Erwachsenenalter verbunden. Da die erste Generation von (sehr) Frühgeborenen nun die junge Erwachsenenzeit erreicht, sind zukünftige Nachfolgestudien zu diesen Effekten notwendig.
Euser et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.