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ZIEL: Die Validität und Zuverlässigkeit von Distanzdaten zu bewerten, die durch globale Positionierungs-systeme (GPS) bei 1 und 5 Hz während der Bewegungsmuster, die für Teamsportarten typisch sind, gemessen wurden. METHODEN: Zwanzig Elite-Spieler des Australian Football trugen jeweils zwei GPS-Geräte (MinimaxX, Catapult, Australien) und führten gerade Bewegungen (10, 20, 40 m) mit verschiedenen Geschwindigkeiten (Gehen, Joggen, Laufen, Sprinten), Richtungswechsel (COD) auf Kursen mit zwei verschiedenen Frequenzen (allmählich und eng) und einem Simulationstraining für Teamsportler durch. Positions- und Geschwindigkeitsdaten wurden von den GPS-Geräten bei 1 und 5 Hz erfasst. Die Distanzvalidität wurde unter Verwendung des Standardfehlers der Schätzung (±90% Konfidenzintervalle CI) bewertet. Die Zuverlässigkeit wurde unter Verwendung des typischen Fehlers (TE) ± 90% CI (ausgedrückt als Variationskoeffizient CV) geschätzt. ERGEBNISSE: Die Messgenauigkeit nahm zu, je höher die Fortbewegungsgeschwindigkeit sowohl bei geraden Bewegungen als auch bei den COD-Kursen war. Der Unterschied zwischen der Referenz- und der GPS-gemessenen Distanz variierte zwischen 9,0% und 32,4%. Eine höhere Abtastrate verbesserte die Validität unabhängig von Distanz und Fortbewegung in den geraden, COD- und simulierten Lauftests. Die Zuverlässigkeit verbesserte sich mit zunehmender zurückgelegter Distanz, nahm jedoch mit steigender Geschwindigkeit ab. Die gesamte Distanz über den simulierten Laufrund wies die geringste Variation auf (CV 3,6%), während das Sprinten über 10 m die höchste Variation zeigte (CV 77,2% bei 1 Hz). SCHLUSSFOLGERUNG: Aktuelle GPS-Systeme könnten in ihrer Bewertung von kurzfristigem, hochgeschwindigkeitsgerichtetem Laufen und Anstrengungen, die Richtungswechsel erfordern, eingeschränkt sein. Eine erhöhte Abtastrate verbessert die Validität und Zuverlässigkeit von GPS-Geräten.
Jennings et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.