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Zusammenfassung Wir untersuchen das Lieb–Liniger (LL) Modell von interagierenden eindimensionalen Bosonen, die mit einer lokalisierten Verunreinigung gekoppelt sind, modelliert durch eine Delta-Barriere. Während das LL-Gas integrierbar ist, bricht die Verunreinigung die Integrierbarkeit und induziert einen Übergang zum Quantenchaos. Wir zeigen, dass das Niedrigenergiespektrum Zufalls-Matrix-Statistik aufweist, was im auffälligen Gegensatz zur Bohigas–Giannoni–Schmit-Vermutung steht, bei der chaotisches Verhalten typischerweise bei hoher Energie auftritt. Für zwei Bosonen bleibt der Sektor mit ungerader Parität integrierbar, während der Sektor mit gerader Parität klare Anzeichen von Chaos bei niedriger Energie zeigt und bei höheren Energien einen Übergang zurück zu quasi-integrierbarem Verhalten aufweist. Für drei Bosonen zeigen beide Paritätssektoren spektrale Statistiken, die bei niedriger Energie nahe am Chaos liegen. Wir argumentieren, dass diese unkonventionelle Form des Mehrkörper-Quantenchaos aus diffraktiven Prozessen resultiert, die durch die Verunreinigung induziert werden.
Olchanyi et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.