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Diese Studie hilft, eine bedeutende Lücke in der Literatur über Organisationen und Ungleichheit zu schließen, indem sie die zentrale Rolle leistungsbasierter Belohnungssysteme bei der Gestaltung von Geschlechts- und Rassendiskrepanzen bei Löhnen und Beförderungen untersucht. Der Autor entwickelt und testet eine Reihe von Thesen, die die Prozesse der Leistungs-Belohnungs-Bias isolieren, wobei Frauen und Minderheiten weniger Entschädigung erhalten als weiße Männer mit gleichwertigen Ergebnissen in Leistungsbeurteilungen. Anhand von Personaldaten einer großen Dienstleistungsorganisation stellt der Autor empirisch die Existenz dieser Vorurteile fest und zeigt, dass Geschlecht, Rasse und Nationalität Unterschiede weiterhin das Gehaltswachstum beeinflussen, nachdem Leistungsbewertungen berücksichtigt wurden, ceteris paribus. Diese Erkenntnis zeigt eine kritische Herausforderung, vor der viele zeitgenössische Arbeitgeber stehen, die leistungsbasierte Praktiken und Politiken übernehmen. Obwohl diese Politiken häufig in der Hoffnung angenommen werden, die Mitarbeiter zu motivieren und Meritokratie zu gewährleisten, können Politiken mit begrenzter Transparenz und Rechenschaftspflicht tatsächlich askriptive Vorurteile erhöhen und die Gerechtigkeit am Arbeitsplatz verringern.
Emilio J. Castilla (Do,) hat diese Frage untersucht.
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