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Der intrazelluläre Transport und die Stabilität von Klasse I MHC-Glykoproteinen hängen von der Assembly der H-Kette, Beta-2-Mikroglobulin und Peptid ab. Die antigenverarbeitenden mutantischen Zelllinien T2 und RMA-S weisen Defekte bei der Peptidbeladung von Klasse I auf, was zu einer reduzierten Zelloberflächenexpression von Klasse I-Molekülen führt. Die Expression von Klasse I-Molekülen in der murinen Zelllinie RMA-S kann bei 26 Grad C induziert werden, was darauf hindeutet, dass sie an die Zelloberfläche transportiert werden, jedoch instabil sind. Die meisten menschlichen Klasse I-Moleküle in T2 werden jedoch selbst bei 26 Grad C schlecht an der Zelloberfläche exprimiert. Um den Transport menschlicher und muriner Allele in RMA-S und T2 direkt zu vergleichen, wurden die humanen Allele HLA-A2, A3 und B27 zusammen mit humanem Beta-2-Mikroglobulin in RMA-S transfiziert, und die murinen Allele H-2Kb und Db wurden in T2 transfiziert. Die Oberflächenexpression von HLA-A3 und B27 in RMA-S blieb bei 26 Grad C unter 10% der Wildtyp-Niveaus. H-2Kb und Db wurden jedoch in beiden Zelllinien bei 37 Grad C mit 20 bis 30% der Wildtyp-Niveaus exprimiert und konnten bei 26 Grad C oder mit Peptiden auf Wildtyp-Niveaus induziert werden. Die selektive Expression muriner Klasse I-Glykoproteine an der Zelloberfläche von T2 liegt nicht an ihrer größeren Stabilität in Verbindung mit humanem Beta-2m, da H-2Kb und Db H-Kette/human Beta-2m-Komplexe in vitro schneller dissoziieren als HLA-A3- und B27-Komplexe. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Unterschied im Transport zwischen menschlichen und murinen Klasse I in T2 eine grundlegende strukturelle Eigenschaft der Klasse I-Glykoproteine widerspiegelt.
Anderson et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.