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ZUSAMMENFASSUNG Diese Studie untersucht die Determinanten, die die Kapitalallokation von Privatanlegern in nachhaltige Finanzprodukte beeinflussen, wobei der Schwerpunkt speziell auf Deutschland liegt – einem relevanten Fall aufgrund seines starken Bekenntnisses zur Nachhaltigkeit, einem unterstützenden regulatorischen Umfeld und einem beträchtlichen Marktwachstum. Wir haben zwei Umfragen aus dem Jahr 2020 genutzt, die von der 2° Investing Initiative und Choyze GmbH in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt durchgeführt wurden, um ein messinvariantes kombiniertes Datenset zu erhalten. Durch die Anwendung robuster und generalisierter linearer Modellierung sowie interpretierbarer Techniken des maschinellen Lernens identifizierte unsere Analyse, dass drei Hauptmotivationskomponenten – persönliche Werte, soziale und ökologische Auswirkungen sowie Anlageerträge – signifikante Überschneidungen aufweisen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anlage-Motivationen konsequent durch Nachhaltigkeitsinteressen vorhergesagt werden. Im Gegensatz dazu zeigen soziodemografische Faktoren (Alter, Geschlecht, Bildung, Haushaltseinkommen) inkonsistente Muster über die Anlage-Motivationen hinweg und üben einen schwächeren Einfluss aus. Daher schlagen wir robuste Modelle zur Vorhersage der Motivation für nachhaltige Investitionen vor und heben deren Konsistenz und Anwendbarkeit im Bereich der grünen Finanzen hervor.
Sosnovskikh et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.