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Viele Arbeitsstunden von Gesundheitsfachkräften werden mit administrativen Aufgaben verbracht. Die administrative Belastung wird durch politische Entscheidungen, Gesetze sowie die Anforderungen von Krankenkassen und Aufsichtsbehörden verursacht. Die Koordination zwischen den beteiligten Parteien fehlt. Daher untersuchten wir, inwieweit die Weitergabe interner Prüfungsergebnisse von Krankenhäusern an externe Aufsichtbehörden möglich ist und welche notwendigen Voraussetzungen dafür bestehen. Wir interviewten 42 Personen aus sechs Krankenhäusern und der niederländischen Gesundheits- und Jugendinspektion. Die Befragten äußerten, dass es keine Koordination in Bezug auf Timing und Inhalt zwischen internen Prüfungen und externer Aufsicht gibt. Sie sprachen sich dafür aus, interne Prüfungsergebnisse mit externen Aufsichtsbehörden zu teilen, um die Aufsichtslast zu reduzieren. Sie erklärten, dass interne Prüfungen Einblick in Qualitätsprobleme und Verbesserungen, die Art und Weise, wie Krankenhausdirektoren Qualität und Sicherheit steuern und die Kultur der Verbesserung innerhalb der Teams von Leistungserbringern geben. Mit diesen Informationen kann die Inspektion beurteilen, inwieweit Krankenhäuser lernende Organisationen sind. Die Befragten nannten die folgenden Voraussetzungen für die Weitergabe von Prüfungsergebnissen: zuverlässige und risikobasierte Informationen über Qualität und Sicherheit, gesammelt von fachkundigen, geschulten Prüfern, sowie eine sorgfältige Verwendung dieser Informationen durch die Inspektion, um die Offenheit unter den geprüften Gesundheitsfachkräften aufrechtzuerhalten. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass interne Prüfungsergebnisse bedingt mit externen Aufsichtbehörden geteilt werden können. Wenn interne Prüfungsergebnisse zeigen, dass Krankenhäuser offene, lernende und selbstreflektierende Organisationen sind, kann die Gesundheitsinspektion ihre Aufsichtslast reduzieren.
Hanskamp‐Sebregts et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.
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