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Zwei monoklonale Antikörper, 1F5 und B1, die gegen das CD20 (Bp35) Antigen gerichtet sind, zeigen sowohl stimulierende als auch hemmende Effekte auf B-Zellen. 1F5, aber nicht B1, induziert, dass kleine ruhende Tonsillen-B-Zellen und prolymphozytische Leukämiezellen sich vergrößern, ihre RNA-Synthese schnell erhöhen und auf Wachstumsfaktoren in Supernatanten gemischter Lymphozytenreaktionen ansprechen. Darüber hinaus induziert 1F5 einen moderaten Anstieg der Thymidinuptake, der mit einer erhöhten Lebensfähigkeit der Zellen einhergeht, jedoch nicht mit einem Anstieg der Gesamtzellzahl oder einem nachweisbaren Eintritt in die S-Phase oder Mitose. Zusammen genommen deuten diese Beobachtungen darauf hin, dass 1F5 den Übergang von der G0- zur G1-Phase des Zellzyklus einleiten kann. Die Tatsache, dass alle beobachteten Veränderungen durch niedrige Konzentrationen (I50 = 50 ng/ml) von Cyclosporin A gehemmt werden können, ist ein weiterer Beweis dafür, dass 1F5 in einem frühen Stadium der B-Zell-Aktivierung beteiligt ist. Da sowohl 1F5 als auch B1 zur IgG2a-Unterklasse gehören, spiegeln Unterschiede in ihrer Aktivität wahrscheinlich ihre unterschiedlichen Epitopspezifitäten wider. Obwohl nur 1F5 eine stimulierende Aktivität hatte, hemmten sowohl 1F5 als auch B1 die Differenzierung von B-Zellen zur Immunglobulinsekretion stark. Mögliche Erklärungen für die dualen Aktivitäten von 1F5 und Auswirkungen auf die Rolle des CD20-Antigens in der Differenzierung von B-Zellen werden diskutiert.
Golay et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.