Eine Spektralanalysetechnik zur Bewertung der Sinusarrhythmie über die durchschnittliche Gesamtleistung bietet eine zuverlässige Indikation für mentale Belastung bei Entscheidungsaufgaben.
Sonstiges
Zusammenfassung Eine Technik zur digitalen Verarbeitung von Herzintervallen wird vorgestellt, um die tiefpassgefilterte Herzereignissequenz (LPFCES) zu erzeugen, ein regelmäßig (zeitlich) abgetastetes, bandbegrenztes Signal, das die in den Herzintervallen enthaltene Information in standardisierter Form darstellt. Die Technik berücksichtigt die physiologischen Mechanismen der Informationstransfer über den Schrittmacher und erzeugt somit ein Signal, das einen physiologischen Gegenpart hat: autonome Aktivität, die auf den sino-atrialen Knoten konvergiert. Sinusarrhythmie (SA) wird dann quantitativ als die harmonischen Komponenten der Herzereignissequenz definiert, die dem Signal entsprechen, das diese Ereignissequenz moduliert (d.h. die konvergierende autonome Aktivität). SA wird bewertet, indem die durchschnittliche Gesamtleistung (ATP) der LPFCES berechnet wird sowie der Beitrag von Veränderungen der durchschnittlichen Bandleistung (ABP) verschiedener Spektralbänder zu den ATP-Änderungen. Diese Bewertungstechnik zeigt eine zuverlässige Indikation für mentale Belastung (und möglicherweise Reservenkapazität) bei Entscheidungsaufgaben. Mögliche Mechanismen der verringerten SA bei mentaler Belastung werden untersucht. Zusätzliche InformationenHinweise zu den BeitragendenB. W. HYNDMAN Aktuelle Adresse: Ergonomics Psychology Laboratory, Zuiderzceweg 10, Amsterdam, Niederlande.
Hyndman et al. (Do,) führten eine andere Studie zur mentalen Belastung durch. Die Spektralanalyse der Sinusarrhythmie (LPFCES-Technik) wurde auf die Indikation für mentale Belastung bewertet. Eine Spektralanalysetechnik zur Bewertung der Sinusarrhythmie über die durchschnittliche Gesamtleistung bietet eine zuverlässige Indikation für mentale Belastung bei Entscheidungsaufgaben.